Drei Auftritte in acht Tagen – und eine Uraufführung

Drei erfolgreiche und ganz unterschiedliche Auftritte haben wir in den vergangenen zwei Wochen mit viel Spaß hinter uns gebracht. Beim Fest der Kulturen der DRK Schwesternschaft in Bonn lauschte uns unter freiem Himmel trotz großer Hitze ein aufmerksames und internationales Publikum. In der schönen Kirche St. Sebastianus in Frechen Königsdorf gaben wir ein Sommerkonzert und fanden so manchen neuen Fan, und beim 50. Geburtstag unserer Heimatstadt Erftstadt wartete eine besondere Überraschung auf das Publikum.

Songrise beim Fest der Kulturen (Foto: Anna Rosa Bonato)

Toleranz, ein friedliches Miteinander, Begegnung und Vielfalt – darum ging es beim Fest der Kulturen der DRK Schwesternschaft am 29. Juni in Bonn. Und wo Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen, wird zum einen gekocht und zum anderen – natürlich: gesungen. Diese Aufgabe haben wir gerne wahrgenommen und ein Publikum erlebt, das uns mit großer Aufmerksamkeit und sichtbarer Freude gelauscht hat. Am Ende gab es viel Applaus, eine Zugabe und als zusätzliches Dankeschön Köstlichkeiten vom indischen Buffet.

Für ein erholsames Ausruhen war jedoch keine Zeit, denn für den nächsten Tag hatten wir zum Konzert in die Kirche St. Sebastianus in Frechen Königsdorf geladen. Bei einem zweistündigen, abwechslungsreichen Programm war den Zuhörerinnen und Zuhörern von Minute zu Minute mehr Spaß und Begeisterung anzusehen. Einer von ihnen, Thomas Bleck, schrieb im Anschluss: „Saubere T-Absprachen, Timing, genaue Einsätze, Tempo und Tonkonstanz, alles auf bestem Niveau, gepaart mit einer ganz enormen Sprachverständlichkeit, „unplugged“ und ohne Lautsprecheranlage !! Allen, die nicht da waren, sei gesagt: Ihr habt echt was verpasst.“ Was für ein Lob und was für eine Wertschätzung unserer Probenarbeit – da sind alle Mühen und Anstrengungen schnell vergessen.

Songrise in Königsdorf (Foto: Thomas Bleck)

Derart moralisch gestärkt freuten wir uns dann auf einen ganz besonderen Auftritt: Zum Eröffnungs-Festakt der Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag unserer Heimatstadt Erftstadt hatten wir die Ehre, vor geladenen Gästen aus der Stadt, dem Kreis und aus den Partnerstädten zwei Stücke aus unserem Repertoire zu singen. Doch damit nicht genug, denn es stand eine besondere Überraschung auf dem Programm: die Uraufführung der „Erftstadt-Hymne“ mit dem Titel „50.000 Menschen“, komponiert und getextet von Martin Kirchharz. Gemeinsam mit dem Musikverein Friesheim, mit dem wir sie im Frühjahr bereits aufgenommen hatten, präsentierten wir den rund 360 Gästen „50.000 Menschen“ mit Freude und der Gewissheit, dass wir, ganz im Sinne des Geburtstagsmottos, immer weiter „zusammenwachsen in Erftstadt“.

50.000 Menschen - die Hymne zum Geburtstag von Erftstadt

Komponiert und getextet von Martin Kirchharz | Gespielt vom Musikverein Friesheim | Gesungen vom Songrise Jazzchor Erftstadt

50.000 Menschen
Hymne zum 50. Jubiläum der Stadt Erftstadt
Text und Musik: Martin Kirchharz

Ich steh‘ am neuen Bahnhof und hab‘ die Qual der Wahl: Gleis eins oder zwei, wohin geht es dieses Mal? Fahr‘ ich nach Köln oder in die Eifel? Ganz egal es geht ja schnell. Doch will ich gar nicht weg, hier ist’s perfekt für jeden Zweck. Das wussten schon die Römer und die war’n wirklich klug: In Erftstadt hab‘ ich alles und davon genug.
Fünfzigtausend Menschen, siebzehn Orte, eine Stadt. Zeigt sie seit neunzehnneunundsechzig, dass sie viel zu bieten hat. In uns’rer Heimat an der schönen Erft, die uns trennt und doch vereint woll’n wir noch mehr zusammen wachsen, dass die Gemeinschaft weiter keimt!
Zwischen Feldern und Seen, ist es schön wohin man schaut. Zwischen Hochkultur und Karneval, ist uns Tradition vertraut. Mit unser’m Strand am Badesee dem schönen Radweg an der Erft, ist bei uns der Blick für Familien geschärft. Wir feiern uns’re Feste, treiben Sport im ganzen Jahr. In Erftstadt ist es einfach wunderbar!
Fünfzigtausend Menschen, siebzehn Orte, eine Stadt. Zeigt sie seit neunzehnneunundsechzig, dass sie viel zu bieten hat. In uns’rer Heimat an der schönen Erft, die uns trennt und doch vereint woll’n wir noch mehr zusammen wachsen, dass die Gemeinschaft weiter keimt!
Hennes Weisweiler ist ein Sohn der Stadt Carl Schurz ist einer der Bedeutung hat! Fürst Metternich und Bernd Alois Zimmermann, mal seh’n, wer demnächst in die Reihe aufsteigen kann…
Fünfzigtausend Menschen, siebzehn Orte, eine Stadt. Zeigt sie seit neunzehnneunundsechzig, dass sie viel zu bieten hat. In uns’rer Heimat an der schönen Erft, die uns trennt und doch vereint woll’n wir noch mehr zusammen wachsen, dass die Gemeinschaft weiter keimt!
Zusammen wachsen in Erftstadt…..

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